KraftQuelle Kitzbühel
 

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Säure-Basen Haushalt

Säure - Basen - Haushalt 

Unser heutige Lebenstil ist verflixt und ein Hamsterrad, aus dem es schwer ist auszubrechen!

Alles muss schnell und möglichst gleichzeitig passieren. Die Hektik überrollt uns, "frisch zubereitete Gerichte" werden zur Seltenheit und die Nächte werden zum Tag gemacht!  Und genau das macht uns "sauer"

Eine Übersäuerung (auch Azidose genannt) passiert meist nicht von heute auf morgen sondern generiert sich aus dauerhaften Mustern, schleichend über einen längeren Zeitraum. 

Man unterscheidet

Symptome

Symptome einer chronischen Übersäuerung sind Antriebsschwäche, rasches Ermüden, Appetitlosigkeit, Muskel- und Gelenkbeschwerden und Probleme der Haut.

Unter einer chronischen Übersäuerung leidet der gesamte Organismus.

Jedes Organ drückt dies auf seine eigene Weise aus. Wir fühlen uns matt, leiden häufiger unter Müdigkeit. Auch ohne Belastung kommt es zu Schmerzen in den Gelenken. Der Nacken verspannt sich und die Haut neigt zu Juckreiz oder Unreinheiten. Diese Beschwerden können Anzeichen einer andauernden oder schleichenden Überbelastung des Organismus mit Säure sein. 

Ursachen

In der ersten Lebenshälfte wird der Organismus noch gut mit den Säureüberschüssen fertig. In späteren Jahren, wenn die Leistungsfähigkeit der Niere als Ausscheidungsorgan von Säure sinkt, kommt es häufig zu ersten Beschwerden, welche im weiteren Verlauf zu ernsthaften Beeinträchtigungen des Wohlbefindens führen können.

Im Stoffwechsel fällt als „Abfallprodukt“ Säure an, zum Beispiel aus der Energiegewinnung, dies können wir nicht beeinflussen. Darüber hinaus entsteht Säure, wenn eiweißreiche Lebensmittel verstoffwechselt werden. Die überschüssige Säure wird mit Hilfe des körpereigenen Basenspeichers abgepuffert und auf diese Weise neutralisiert.

Diese Puffersysteme sind von großer Bedeutung.  

Im Durchschnitt bestehen nur etwa 20 Prozent unserer Ernährung aus Basenbildnern wie Obst, Gemüse, Salat und Mineralwasser. Viel zu wenig, um die Basenspeicher zu füllen und so ein natürliches Säure-Basen-Gleichgewicht zu schaffen. Zu wenig körperliche Aktivität führt infolge unzureichender Durchblutung der Muskulatur zu Sauerstoffmangel wodurch zusätzlich Milchsäure gebildet wird.

Der pH-Wert der Nahrung selbst sagt nichts über ihre säure- oder basenbildenden Eigenschaften aus. Saure Zitrusfrüchte beispielsweise werden basisch verstoffwechselt. Eiweiß in Milchprodukten wird dagegen sauer verstoffwechselt. 

Eine weitere Ursache für Übersäuerung sind unter anderem auch Diäten und Fastenzeiten, hier entstehen beim Fettabbau sogenannte Ketosäuren. Während einer Diät hat man also ein größeres Risiko für eine Übersäuerung. DAher sollten solche Prozesse immer therapeutisch begleitet sein. 

Diagnose

pH-Teststreifen für den Urin sind in Bezug auf den Zustand des Säure-Basen-Haushalts nicht aussagekräftig. Sie messen nicht den Säurewert im Gewebe, sondern lediglich den des Urins, der je nach Tageszeit oder Ernährung sehr stark variieren kann. Außerdem erfassen sie nur einen Teil (ca. 1%) der ausgeschiedenen Säure. Nur ein Labortest kann den Säure-Basen-Status des Körpers zuverlässig bestimmen. Hier gehen die Meinungen allerdings auseinander: Teilweise wird behauptet, ein pH-Teststreifen reiche für eine Diagnose aus.

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